Selbstständig zu sein, ist abwechslungsreich und vielfältig. Wäre da nur nicht das Schreiben von Texten. Blogbeiträge, Beiträge in den sozialen Medien oder auch E-Mails kosten dich viel Zeit. Und Nerven. Selten bist du mit dem Ergebnis zufrieden. Die Texte kommen dir langweilig und fad vor. Was ist, wenn andere dann schlecht von dir denken und sie den Eindruck bekommen, dass du dein Geschäft nicht verstehst? Dann ist es doch besser gar nichts zu schreiben?
Diese Idee könnte sich aufdrängen.
Selbstverständlich gibt es “Fettnäpfchen”, die du vermeiden solltest. Doch diese kannst du schnell ausmachen, und sie sollten dich nicht vom Schreiben und Veröffentlichen deiner Beiträge abhalten.
Fünf Tipps, die deine Texte lebendig machen
1. Fall doch einfach mit der Tür ins Haus
In der Schule haben wir gelernt, dass gute Texte eine Einleitung haben. Doch im beruflichen Kontext ist die Zeit meist knapp. Deine Kunden wollen keine wissenschaftlichen Ausarbeitungen lesen, sie haben ein Problem und brauchen dafür eine Lösung. Also komm direkt auf den Punkt.
2. Übertreibe doch ein wenig
Schreib zuerst einfach einmal drauflos. Schreib alles auf, was dir zu dem Thema im Kopf herumgeht. Lass alles zu, ohne Einschränkungen. Auch irgendwelche Sprüche, wie “So schreibt man doch keine Geschäftstexte”, haben jetzt nichts in deinem Kopf zu suchen.
Wenn du alles geschrieben hast, legst du den Text mindestens für eine Nacht zur Seite, denn du hast jetzt einen Rohtext geschrieben, den du mit ein wenig Abstand jetzt zu seiner Blüte bringst. Du streichst jetzt alles raus, was dir zu lasch vorkommt und schreibst ihn so, wie deine Leser und Leserinnen ihn gern lesen möchten.
3. Schalte bei deinen Lesern und Leserinnen das Kopfkino ein
Nimm deine Kunden und Kundinnen doch einfach mit auf eine Reise durch deinen Text. Schreibe so lebendig als würden sie schon neben dir stehen, wenn du dein Geschäft ausführst.
4. Übung macht den Meister
Diesen Spruch hast du vielleicht schon öfters gehört? Aber in diesem Fall ist es sogar ein richtig guter Tipp. Schreiben lernt man wirklich sehr gut, indem man sich ausprobiert. Doch wichtig ist die Rückmeldung (Feedback), die du darauf bekommst. Denn Kritik, die wir oft auf unsere Texte bekommen, ist kontraproduktiv und lähmt uns meist beim weiteren Schreiben. Ein Feedback zielt jedoch auf die Stärken eines Textes ab. Durch diese Rückmeldung kannst du weiter an deinen Stärken arbeiten.
5. Hol dir Feedback
Ein Feedback ist eine positive Rückmeldung auf einen Text. Im Idealfall ist es so konkret wie möglich. Das heißt, mit dem Feedback werden Beispiele gegeben, sodass es nicht der Glaskugel überlassen bleibt, was gemeint sein könnte. Vielleicht entsteht jetzt der Eindruck, dass ein Feedback eine “weichgespülte” Rückmeldung ist. Das ist es jedoch in keinem Fall. Gutes Feedback will geübt werden, ebenso wie gute Texte schreiben. Also am besten jetzt einfach loslegen. Bevor du Texte veröffentlichst, suchst du dir am besten einen Menschen, der dir gewogen ist und dir einfach sagen kann, was er oder sie von deinem Text versteht. Du kannst vor dem Lesen auch gern den Hinweis geben, dass es dir nur darum geht, wie der Text beim Lesenden ankommt.
Fazit
Schon mit einfachen Tricks ist es möglich, Texte lebendig zu schreiben. Am besten legst du einfach los. Wenn du bereits diese Tipps verfolgst, wirst du schnell sehen, dass es nun nicht nur Spaß macht, die Texte zu lesen, sondern sie auch zu schreiben. Wenn du weitere Tipps benötigst, melde dich bei mir.